
Hören Sie auf, auf den Ofen zu warten – eine bessere Methode zur Herstellung von Biosensoren
Wenn Sie Biosensoren in einer Halbleiterfabrik herstellen, kennen Sie sicherlich die Prozedur: Die Materialien müssen erst getrocknet werden – und für viele Menschen bedeutet das weiterhin, dass man auf die Zirkulation warmer Luft angewiesen ist.
Doch das ist ein Problem: Warme Luft arbeitet langsam – sie stellt eine Verzögerung dar. Bei der Konvektionsheizung wird im Grunde genommen eine ganze Menge Luft erhitzt, in der Hoffnung, dass die Wärme schließlich zum Substrat gelangt. Das dauert ewig. Man verliert stundenlang Zeit, nur weil man darauf wartet, dass der Ofen seine Arbeit erledigt.
Beseitigen Sie den Zwischenhändler
Deshalb kommen Infrarotlampen ins Spiel. Anstatt den Raum zu erwärmen, senden die IR-Lampen Energie direkt in das Sensormaterial. Das geht fast sofort. Dadurch können die Aufwärmzeiten von Minuten auf Sekunden reduziert werden.
Wenn es um Tausende von Wafern geht, summieren sich diese gesparten Sekunden schnell. Ihre tägliche Produktivität steigt, denn Sie müssen nicht mehr mit den Verzögerungen durch die Konvektion kämpfen.
Mehr Effektivität, weniger Platzbedarf
Der Übergang auf Infrarotbeleuchtung bedeutet nicht nur Zeitersparnis – sondern auch weniger Platzbedarf. Riesige Heißluftöfen nehmen viel Platz in Anspruch. Im Vergleich dazu sind IR-Systeme sehr kompakt. Man kann sie direkt in die Fertigungslinie integrieren, ohne die gesamte Anlage umstellen zu müssen.
Achtung jedoch: Da Infrarotstrahlen sehr intensiv und schnell wirken, muss man vorsichtig sein. Wenn die PID-Controller nicht richtig eingestellt sind, kann die Temperatur leicht übersteigen. Man sollte daher hochwertige Thermoelemente bereithalten, damit die empfindlichen organischen Schichten nicht beschädigt werden.
Die Wärme genau dort einsetzen, wo sie benötigt wird
Die Branche wandelt sich zunehmend zu Infrarotbeleuchtung – denn dadurch lässt sich präzise arbeiten. Man kann einen bestimmten Punkt auf der Wafer-oberfläche erwärmen, ohne den Rest des Materials zu beeinträchtigen. Das ist viel schonender für das Substrat.
Außerdem spart man dabei Stromkosten. Bei einem Heißluftofen muss man die Wände eines Metallbehälters erwärmen – bei Infrarotbeleuchtung geht die Energie genau dorthin, wo sie benötigt wird: auf den jeweiligen Teil des Produkts.
Mit einer gepulsten Stromversorgung hat man außerdem vollständige Kontrolle über die Aufwärmkurve. Es handelt sich dabei einfach um eine intelligentere Arbeitsweise.