
Wie man seine Heizsysteme für Geflügel wirklich intelligent macht
Seien wir ehrlich: Hühnerställe sind eine Herausforderung für die elektronischen Geräte darin. Durch den ständigen Staub sowie die feuchte Luft, die von all den Vögeln ausgestoßen wird, versagen die meisten Elektronikgeräte nach kurzer Zeit. Deshalb haben wir wasserdichte Infrarotheizer entwickelt, die auch unter solchen Bedingungen weiterhin funktionieren und das Geflügel warm halten können.
Doch das eigentliche Wunder passiert, wenn man auf manuelle Schalter verzichtet und ein intelligentes System die Arbeit übernimmt.
Wie es tatsächlich funktioniert
Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizgeräten, die nur warme Luft verbreiten, sendet das Infrarotheizgerät die Wärme direkt zu den Vögeln. Sobald man den Schalter betätigt, spüren die Vögel sofort die Wärme – ohne Wartezeit oder Verzögerung.
Um dieses System „intelligent“ zu machen, verwenden wir einen digitalen Auslöser, der einen leistungsstarken Relais aktiviert. Da die Ställe sehr feucht sind, haben wir die Gehäuse fest abgedichtet. So muss man sich keine Sorgen darum machen, dass Feuchtigkeit eindringt und die Leitungen beschädigt.
Anschließung des Systems
Wenn man alles vom Handy aus steuern möchte, braucht man ein intelligentes Gateway – meistens von Typ Zigbee oder Wi-Fi. Man wählt in der App die gewünschte Temperatur aus; das Gateway sendet anschließend ein Signal, und ein leistungsstarker Kontaktor übernimmt die Stromversorgung. Wir nutzen diesen Kontaktor als Schutzmechanismus – er trägt den größten Teil der elektrischen Belastung, damit der empfindliche Smart-Chip nicht beschädigt wird.
Tipp: Platziere die Temperatursensoren dort, wo die Vögel wirklich leben. Wenn man sie an der Decke installiert, misst man nur die höchste Temperatur im Raum – dadurch gehen die Heizgeräte aus, während die Hühner noch frieren.
Ein paar Dinge, auf die man achten sollte
Intelligente Technologien sind großartig – aber sie sind nicht perfekt. Das größte Risiko ist das Internet. Wenn der Router ausfällt, funktioniert auch die Automatisierung nicht mehr. Deshalb raten wir immer dazu, einen physischen Notausschalter an der Wand zu haben – das ist die Sicherheitsnetzoption.
Außerdem sollte man vermeiden, dass das Heizgerät ständig an- und ausgeht. Wenn es alle zwei Minuten an- und ausschaltet, wird der Heizelement schnell kaputtgehen. Man sollte daher einen gewissen Abstand zwischen dem Ein-/Ausschalten einhalten – das schont die Hardware und halte die Temperatur konstant.